Samaipata


Für 100 Boli kann man eines der Sammeltaxis von Santa Cruz nach Samaipata exklusiv mieten. Die Person kostet 25 Boli. Man muß dann aber schon mal mit 5 Mitfahren, Gepäck und dem Fahrer in einem Toyota Corrolla rechnen. Wer Zeit hat, oder es billiger haben möchte, kann auch den Bus nehmen (15 Boli). Der fährt mehrmals täglich, wie auch die Sammeltaxis ab dem Terminal der Busse. Preise Stand November 2000.

Die Fahrt geht auf der alten Landstraße nach Cochabamba etwa 130 km weit. Anfangs ist die Gegend relativ flach und fruchtbar. Nach etwa der Hälfte der Strecke beginnt die Straße stärker anzusteigen und windet sich einen großen Teil entlang des Rio Piraí in die Höhe. Die Straße befindet sich in einem relativ guten Zustand. An einigen Stellen ist die Teerdecke über einige Meter mit Sand und Steinen geflickt. Sofern sich das Auto in halbwegs passablem Zustand befindet, sollte nach etwa 2 Stunden Samaipata und damit 1800 Meter Höhe erreicht sein.

Das Dorf wurde zu Zeiten der Kolonisation unter dem Namen "PUEBLO DEL VALLE DE LA PURIFICACION" (zu Deutsch "Dorf des Tales der Leuterung") vom Ehepaar Dionisio de Buitrón und Isabel Pedraza gegründet.

Wer nun "das Dorf" schlechthin erwartet, wird böse enttäuscht sein.  Samaipata ist ein großes Dorf oder eine kleine Stadt mit grüner Plaza und staubigen, ungeteerten Straßen. Der Ort hat ein exzellentes, sehr gesundes Klima. Wer einmal im Hochsommer (Januar, Februar) von Santa Cruz aus hochgefahren ist, der will nicht mehr zurück, den die Luft ist klar und angenehm temperiert. Der Verkehr und die Hektik der Großstadt fehlen. Samaipata ist deshalb auch zu einem Wochenenddomizil für die Schickeria von Santa Cruz geworden.

Das Trinkwasser im Ort ist mit Vorsicht zu genießen. Es wird teilweise offen gewonnen und kann zum Teil Oberflächenwasser enthalten.

Übrigens gibt es auch etliche deutsche Auswanderer dort, die teilweise gastronomische Betriebe betreiben.

Dem Touristen bietet der Ort neben dem Klima eine wunderschöne Aussicht und ein Museum mit Funden aus den in der Nähe liegenden Ruinen (z. B. El Fuerte). Ich kann nur jedem der sich für antike Kulturen interessiert empfehlen, sich erst das Museum und dann "El Fuerte" anzuschauen. Ein  Taxi vom Museum zu "El Fuerte" und dann zu den "Cuevas" und wieder zurück nach Samaipata kostet ca. 70 Bs., incl. der Wartezeiten.

An Regentagen sollten sich nur Leute die gut zu Fuß sind, oder die mit dem Geländewagen da sind auf den Weg zu den "El Fuerte" machen. Die Straße ist nicht sonderlich gut befestigt. Das kann dazu führen, das die Fahrgäste aussteigen und das Taxi wieder freischieben "dürfen". Den Rest des Weges zu den Ruinen dürfen sie dann zur Belohnung laufen.
Die Anlage selbst ist für Gehbehinderte, oder Personen mit eingeschränkter Gehfähigkeit nicht besichtigbar.
 

Sie möchten hier niederlassen? Hier ist ein Vorschlag!


Deutschsprachige Restaurants und Unterkünfte:

Achtung für alle (auch nichtgenannte) Unterkunftsmöglichkeiten: Bei Anreise Montag bis Donnerstag unbedingt vorher anmelden! An diesen Tagen werden keine Gäste erwartet, es kann sein, daß die Häuser geschlossen sind.
 

LANDHAUS
Tel.FAX 00591 9 446033
Cafe, Restaurant, Disco, Cabañas

Cabaña heißt eigentlich Hütte, gemeint sind hier aber Ferienhäuser.

BADEN
km 119 ,Tel. 00591 9 446071
Cafe, Bar, Unterkünfte
 
 







Stand 12.07.2001