Palmira


Nachdem es in Lomas de Arena kein Wasser mehr gibt, ist Palmira derzeit der "Nachfolger". Palmira besteht aus zwei Wasserflächen, einer relativ kleinen zum Baden und Plantschen und eine größere mit der Fläche eines Weiers. Dort werden alle Arten von Wassersportaktivitäten betrieben. Das Baden ist verboten - wie üblich hält sich keiner dran - weil die Begüterten dort ihre Spielzeuge (JetSki etc) vorführen.

Es handelt sich um Privatgelände das nur gegen Eintritt betreten werden darf. Pro Erwachsenem sind 5 Boli fällig. Europäische "Strandausrüstung" (Liegestuhl, Strandkorb ...) gibt es nicht, das ist alles mitzubringen. Insbesondere am Sonntag darf der Getto-Blaster nicht vergessen werden. Strand ohne Musik ist einfach nicht möglich und laut muß es natürlich sein. Werktags ist dafür fast nicht los.
Die Micros (Stadtbus) fahren bis an die Kasse. Von dort sind es etwa 5 Minuten zu laufen. Die Anfahrt mit dem Taxi direkt bis ans Wasser ist selbstverständlich auch möglich, oder natürlich mit dem eigenen Auto -ein Geländewagen ist nicht erforderlich.
Die Wasserqualität ist trotz naheliegender Raffinerie und der Unsitte mit den Autos ins Wasser zu fahren um sie zu waschen relativ gut. Davon zeugen neben diversen Fischen auch Süßwassermuscheln.
Dies war der Zustand bei meinem letzten Besuch zum Jahreswechsel 1999/2000.

Jetzt hat mich eine Email aus Sta. Cruz erreicht mit neuen Informationen zum Zustand der Anlage:

Der gesamte Teich ist total veralgt. Die Wasserpflanzen erreichen eine stattliche Länge und finden sich unter der Wasseroberfläche im ganzen See. Schwimmen ist kaum noch möglich, Motonauticas kommen überhaupt nicht mehr, die Palmira verkommt mehr und mehr...


Da diese Lagune, wie Lomas de Arena, im Sandbereich liegt, ist das Wasser im Uferbereich extrem trüb, also nicht unbedingt jedermann's Sache.
Als Ersatz gibt es extrem teuere und sehr stark gechlorte Freibäder über die ganze Stadt verteilt.

Stand 02.11.2003